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MAULHELDEN Landesschülertheatertreffen

MAULHELDEN Landesschülertheatertreffen 17.-21.6 2010 in Düsseldorf

Bewerbungsfrist verlängert bis 05.03.2010 (Posteingang)

Bewerbung bei: anna.eitzeroth@forum-freies-theater.de

Bewerbung
Schultheater der Länder in Nürnberg

Für das Schultheater der Länder in Nürnberg 2010 (19. bis 25. September) liegt jetzt die Ausschreibung als pdf-Dokument vor. Thema des SdL ist "Theater und Neue Medien".

Die Bewerbungen von Gruppen aus NRW sind bitte an Axel Mertens zu richten.

c/o Axel Mertens

Obersteiner Weg 33
40229 Düsseldorf

Fon: 0211 - 39 83 48 3
Mobil: 0173 - 29 15 73 4

axelmertens@yahoo.de

 

4. Deutsches Kinder-Theater-Fest 11. bis 14. November 2010 in Berlin

Der Bewerbungsschluss ist der 15.05.2010. Die Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen stehen unter: www.bvts.org

Kontakt:

Bundesverband Theater in Schulen (BVTS), Hammerskjoeldring 17a, 60439 Frankfurt/Main

Tel. 069-21232044 // DKFT2010@moench-online.de

 

Herbstwerkstatt des Landesverbandes Theater in Schulen NRW vom 18.11.-21.11.2010 in Soest

infos: Hans Twittmann  Liliencronstr. 4 / 45130 Essen / Tel.: 0201/779896 / Fax: 0201/7269314 /  Twittmann@gmx.de

Nachruf auf Marcel Cremer vom Landesverband Theater in Schulen NRW e.V.

Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ ( Jo 18,36)


Dieser berühmte Satz aus dem Johannesevangelium, den Jesus vor Pilatus spricht, mag Marcel durch den Kopf gegangen sein, als er, von seiner Tod bringenden Krankheit gezeichnet, sein letztes Kinder- und Erwachsenentheaterstück „Der König ohne Reich“ schrieb, das die AGORA am 20.05.2010 in St. Vith uraufführen wird. Marcels letzte begonnene Bühnenarbeit ist Anlass für unseren Nachruf.


Marcel liebte es, gerade auch religiöse Themen „gegen den Strich“ zu lesen, um sie so zu einem Brennpunkt seiner Stücke werden zu lassen. Jesu Satz zielt auf ein anderes Reich, ein Reich der Phantasie, ein Reich der Geschwisterlichkeit, vielleicht auch ein Reich des Jenseits, das Motte und Wurm nicht zerstören ( vgl. Mt 6,19). Wenn er mir beim Schreiben lebend über die Schulter geschaut hätte, würde er wahrscheinlich widersprechen und der Vergänglichkeit und Endlichkeit zu ihrem letztlich schmerzhaften Recht verhelfen. Aus ihnen schöpfte er seine Kraft, seine Phantasie und Kreativität, denn Theater ist die vergänglichste aller Kunstformen, so vergänglich wie das Leben. - Was er im Tod dazu sagen würde, können wir Lebenden nicht wissen, so dass uns ein Zitat aus seinem Leben im Zusammenhang mit seinem letzten Theaterstück genügen muss:


Selbst wenn man alles verliert, muss man sich auf den Weg machen und die menschliche Wärme bei den anderen suchen. Wenn man mit ihnen in Dialog tritt, merkt man, dass man nicht alleine ist, dass andere in der selben Lage sind und dass man zusammen in Sicherheit ist für eine Nacht, einen neuen Ort, sein Gepäck abzulegen, einen neuen Beruf... und wer weiß, ein neues Reich. Um neue Dinge zu finden, muss man erst andere verlieren.” (Marcel Cremer in einem Interview mit Emile Lansman)


Uns hat er in seinen Stücken und Theaterwerkstätten über viele Jahre reich beschenkt und er hat uns viele neue Dinge finden lassen. Auch wenn wir ihn jetzt verloren haben, bleiben uns seine Geschichten.


Für den Vorstand und die Mitglieder des Landesverbandes

Eckhard Debour